Erklärvideo planen:

Fünf Wege zu einem Erklärvideo, das wirkt

Mit unserem Projekt für die digitale Praxislösung tuuul haben wir gezeigt, wie sich ein erklärungsbedürftiges Produkt verständlich und gleichzeitig emotional erzählen lässt. Die Prinzipien dahinter lassen sich auf fast jedes Produkt übertragen, das auf den ersten Blick kompliziert wirkt. Fünf Impulse, die sich lohnen, wenn Sie über ein eigenes Erklärvideo nachdenken.

1. Mit der Lösung starten, nicht mit dem Problem
Viele Erklärvideos beginnen damit, das Problem der Zielgruppe möglichst plastisch auszumalen. Bei tuuul haben wir das bewusst vermieden. Die Zielgruppe, Physiotherapie-Praxen, kennt den stressigen Alltag ohnehin. Der Film zeigt stattdessen von Anfang an, wie leicht sich der Alltag mit der Lösung anfühlt.

Die Frage für Ihr Projekt: Wo zeigt Ihr Marketing bisher zuerst den Schmerzpunkt, statt sofort das gute Gefühl der Lösung zu vermitteln?

2. Charaktere statt Screenshots
Menschen merken sich Geschichten leichter als Benutzeroberflächen. Im tuuul-Film stehen eine Patientin und ein Therapeut im Mittelpunkt, die App erscheint als Teil ihres Alltags, nicht als reiner Screenshot.

Die Frage für Ihr Projekt: Wer ist die Person, die Ihr Produkt tatsächlich nutzt, und wie könnte sie im Video sichtbar werden?

3. Ein wiederkehrendes visuelles Signature-Element entwickeln
Bei tuuul haben wir die kleinen Quadrate aus dem Logo als animierte Shapes eingesetzt, die Datenflüsse sichtbar machen. Ein solches Element gibt einem Film Wiedererkennungswert über die einzelne Produktion hinaus.

Die Frage für Ihr Projekt: Gibt es ein Element aus Ihrem Corporate Design, das sich als eigenständiges Bewegungsmotiv einsetzen liesse?

4. Ein Hauptfilm, viele Formate
Aus dem tuuul-Hauptfilm haben wir zusätzlich kurze Social-Media-Clips entwickelt, jeweils fokussiert auf einen einzelnen Nutzenmoment. Möglich wurde das, weil das Konzept von Anfang an als flexibles System angelegt war.

Die Frage für Ihr Projekt: Welche einzelnen Nutzenmomente Ihres Produkts liessen sich als eigenständige, kurze Clips erzählen?

5. Alltag statt Abstraktion
tuuul zeigt reale Situationen: die Bushaltestelle, das Zuhause der Patientin, den Empfangstresen der Praxis. Diese Alltagsnähe macht die Software greifbar, statt sie als abstrakte Oberfläche zu präsentieren.

Die Frage für Ihr Projekt: In welchem konkreten Alltagsmoment würde Ihr Produkt tatsächlich gebraucht?

Fazit
Kein Erklärvideo gleicht dem anderen, aber diese fünf Fragen sind ein guter Ausgangspunkt für Ihr eigenes Projekt. Vom strategischen Konzept über das Design bis zur finalen Animation entsteht bei animarco alles aus einer Hand. Wenn Sie herausfinden möchten, wie sich Ihr Produkt in eine Geschichte übersetzen lässt: Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt.